Betrugsverdacht systematisch erkennen.

Dank AME/ARE, der Muster- und Regelerkennung der FIDA.

Ob fingierte, vorgetäuschte oder sogar provozierte Schäden – in der Regel ist jeder 10. Versicherungsfall erfunden oder manipuliert.

Die private Haftpflicht- und Hausratversicherung sind dabei neben der Kfz-Versicherung die am häufigsten von Betrug betroffenen Versicherungssparten.

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft schätzt den jährlichen Schaden auf fast vier Millarden Euro. Diese Zahl verdeutlicht: Versicherungsbetrug ist kein Kavaliersdelikt und ein aktives Betrugsmanagement daher ein unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmenssteuerung.

Machen Sie Betrügern das Leben schwer und es sich selbst leichter. FIDA hilft Ihnen dabei.

Unsere Antwort: Die Betrugsservices der FIDA. Die Lösungen für die Zukunft. Heute schon in Anwendung.

Auf Basis von Mustern und Regelwerken wird Betrugsverdacht erkannt und ausgesteuert. Von der Regeländerung über die Simulation bis hin zum Deployment können die Fachanwender eigenständig ihre gewünschten Änderungen durchführen. Somit passt sich die Software dem Unternehmen an und entwickelt sich gemeinsam mit ihm weiter. Die Integration der Software erfolgt als Webservice in die Schadensysteme des Versicherers.

AME und
ARE

Erfolgsfaktor: Automatisiertes Expertenwissen aufsetzend auf Mustern und Regeln.

AME - Automatisierte Mustererkennung

 
AME basiert auf den Techniken eines neuronalen Netzes. Zum Einsatz kommt das autoassoziative Netz als Spezialform des assoziativen Speichers. Dabei werden die Attribute des zu prüfenden Schadenfalls an den gelernten Mustern vorbeigeführt.

Das System speichert Muster und folgt dem Prinzip der Assoziation der vollständigen Informationen. Existiert ein Schadenfall in veränderter oder unvollständiger Form, erkennt das neuronale Netz das dahinterliegende korrekte und vollständige Muster.

Die Attribute der gemeldeten Schadenfälle werden im Hintergrund an den gelernten Betrugsmustern vorbeigeführt und mit diesen verglichen. Ein vorher definierter Übereinstimmungsgrad führt dann zur Anzeige und Speicherung möglicher Betrugsfälle. Der Schadenworkflow zur Bearbeitung ausgesteuerter Schadenfälle erfolgt kundenspezifisch.

Eine ständige Weiterentwicklung ist durch die Lernen-und-Vergessen-Methode gewährleistet. Handelt es sich bei der ausgesteuerten Schadenmeldung tatsächlich um einen Betrugsfall, steigt die Trefferzahl des relevanten Musters. Wurde fälschlicher Weise ein Fall als Betrug erkannt, steigt die Fehlerzahl des Musters. Erreicht die Fehlerquote einen vorab definierten Schwellwert wird das Muster deaktiviert. Liegt ein Betrug vor, der nicht vom System erkannt wurde, kann dieser als Muster angelernt werden und wird nach erfolgreicher Testphase aktiviert.

Die Technik des neuronalen Netzes kann bei AME um ein fachlich vorgelagertes Regelwerk in ARE ergänzt werden.

ARE – Automatisierte Regelerkennung

 
Durch den Einsatz von Regeln, individueller Gewichtungen und einer Black-/ Whitelist für direkt aussteuerbare Fälle ist eine sehr individuelle Erkennung verschiedener Betrugsszenarien möglich.
 

Die Automatisierte Regelerkennung setzt auf der Auswertung von Regelwerken in folgenden Sparten auf:

  • Kraftfahrt
  • Unfall
  • Allgemeine Haftpflicht
  • Hausrat
  • Gebäudeversicherung

Darüber hinaus kann das Produkt auch auf weitere Sparten angewendet werden.

Spartenübergreifende und -spezifische Attribute werden dabei in der Online-Schadenbearbeitung gegen das jeweilige Regelwerk geprüft. Dadurch können "unmögliche Zufälle", die sich aus Vertrags-, Schaden- und Versicherungsnehmer-Konstellationen ergeben, erkannt und betrügerische Handlungen identifiziert werden.

Durch die mit dem Kunden gemeinsam erarbeitete Feinjustierung der ausgelieferten Regelwerke wird die Individualisierung auf unternehmenseigene Bedürfnisse erreicht.

Bestehende Vorlagekataloge (Blacklist) und die Möglichkeit, Bagatellfälle auszuklammern (Whitelist), bieten der Fachabteilung die benötigte Flexibilität zur Steuerung. 

Das Produkt
zur Technologie

Die zentralen Bestandteile der Betrugsverdachtsservices sind der Webclient und der Webservice. Die Grafik stellt das Zusammenspiel beider Komponenten dar. Der Betrugsspezialist nutzt den Webclient zur fachlichen Justierung und steuert damit den Inhalt des in das Schadensystem zu integrierenden Webservice. Der komplette Prozess wird durch die Fachbereiche vorgenommen.

Die der Lösung zugrunde liegende Rules-Engine kann auch für andere versicherungstechnische Fragestellungen eingesetzt werden.

Conclusion - die Key-Facts

  • In allen Kompositsparten im Einsatz und darüber hinaus in anderen Sparten einsetzbar

  • Geringe IT-Kosten, hohe Performance

  • Return on Invest in weniger als 2 Jahren

  • Pflege und Simulation der Muster und Regeln durch die Fachabteilung

  • Bei Top 10 Versicherern im Einsatz

  • Fachliche Unterstützung in der Projektphase aufsetzend auf bewährten Mustern und Regeln

Ihr Ansprechpartner

Holger Fähnrich

+ 49 (0) 36 21 45 10 10
h.faehnrich@fida.de